Dystopia becoming reality

Wir schreiben das Jahr 1953. Der 33-jährige amerikanische Schriftsteller Ray Bradbury veröffentlicht das Buch „Fahrenheit 451“. Der Titel bezieht sich auf die Temperatur bei dem Papier anfängt zu brennen, denn in dem Roman wird eine Gesellschaft beschrieben, in der es ein schweres Verbechen ist Bücher zu besitzen oder zu lesen.

Das selbstständige Denken ist in dieser Gesellschaft ein Tabu. Um dies zu verhindern, konsumieren die Menschen den ganzen Tag lang verschiedene Medien, die sie mit seichten Inhalten vom Nachdenken über sich selbst und die Welt abhalten sollen. Auch Drogen tragen dazu bei dieses Ziel zu erreichen.

Beeinflusst durch die 17-jährige Nachbarin Clarisse beginnt der Hauptcharakter Guy Montag sich den Normen dieser Gesellschaft zu entziehen und wird so zum Feind derselbigen. Verfolgt durch die Staatsmacht schafft er es sich in die Wälder zu flüchten und sich letztendlich einer Gruppe Menschen anzuschließen, die Bücher auswendig lernt um sie vor dem Vergessen zu schützen.

Dieses Buch haben wir zu Abiturzeiten im Leistungskurs Englisch behandelt und als ich heute eine Meldung in Fefes Blog gelesen habe fühlte ich mich sehr an diesen dystopischen Roman erinnert.

Das US-Militär ist nämlich gerade dabei eine Ausschreibung für ein „Multi-Robot Pursuit System“ starten. Was sie wollen ist also eine Gruppe von Robotern losschicken um nicht-kooperative Menschen zu jagen („search for and detect a non-cooperative human“).

Die Elemente aus den Dystopien um Systemgegner zu jagen werden werden immer mehr zur Wirklichkeit und ein Szenario indem unliebsame Zeitgenossen (seien es Verbrecher oder Gedankenverbrecher) automatisch von den tausenden Kameras in unseren Straßen, auf unseren Bahnhöfen und an unseren Häusern entdeckt und automatisch von den elektronischen Hunden („mechanical hounds“, wie sie bei Bradbury hießen) gejagt werden scheint mittlerweile nicht mehr unrealistisch.

Beängstigend.

The mechanical Hound slept but did not sleep, lived but did not live in its gently humming, gently vibrating, softly illuminated kennel back in a dark corner of the fire house. The dim light of one in the morning, the moonlight from the open sky framed through the great window, touched here and there on the brass and copper and the steel of the faintly trembling beast. Light flickered on bits of ruby glass and on sensitive capillary hairs in the nylon-brushed nostrils of the creature that quivered gently, its eight legs spidered under it on rubber padded paws.

Nights when things got dull, which was every night, the men slid down the brass poles, and set the ticking combinations of the olfactory system of the hound and let loose rats in the fire house areaway. Three seconds later the game was done, the rat caught half across the areaway, gripped in gentle paws while a four-inch hollow steel needle plunged down from the proboscis of the hound to inject massive jolts of morphine or procaine.

(Aus Fahrenheit 451)

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Über kenny1987

Hallo Leute, ich bin kenny. Ich studiere momentan Informatik und werde über alles interessante was mir so über den Weg läuft bloggen. Seien es irgendwelche News oder aktuelle Entwicklungen von meinen Anwendungen. Viel Spaß :)
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