In einer Zeit wo es in Deutschland zwar kühl, aber dennoch Sommer ,ist streiten sich die Leute um Google Streetview. Sie haben Angst – vor Einbrechern, den neugierigen Nachbarn, Big Brother und Kermit dem Frosch. Wer zu diesem Streit auch noch von mir genervt werden will, kann meine Tweets lesen.
Heute will ich Streetview aber einmal von der Seite beleuchten, von der ich es kennengelernt habe. Nämlich als Tool um Urlaubsorte meiner Kindheit erneut zu besuchen und in Erinnerung zu schwelgen. So kann ich viele Orte in London oder der Toscana, die ich als Kind mit meinen Eltern besuchte, heute im Browser anschauen und in Erinnerungen schwelgen.
Ich kann auch zur Entspannung neue Orte kennenlernen, z.B. solche von denen ich meine, dort müsste es schön sein. So habe ich gerade dieses schöne Fleckchen auf Korsika “kennengelernt”, welches ich im echten Leben wohl nie besuchen werde – und das ohne mich einen Zentimeter bewegen zu müssen.
Wie man es als Nerd so macht, habe ich mich ein wenig in Streetview eingegraben und herausgefunden, dass man damit fast spazieren gehen kann. So bietet es einen Vollbildmodus (oben rechts im “Fenster”), in dem man nicht mehr vom Browser oder dem restlichen Gedöhns abgelenkt wird. Sowohl im Vollbildmodus, als auch im Fenstermodus kann man sich mit den Pfeil-Hoch und -Runter tasten nach vorn und zurück navigieren ohne die Maus zu benutzen. Mit den linken und rechten Pfeiltasten kann man sich am aktuellen Standpunkt drehen. Mit der W und S-Taste kann man im Fenstermodus zur Straße oder zum Himmel schauen.
Ich warte nur noch darauf, dass das ganze schneller wird und es keine eklige Pixelei zwischen jedem “Schritt” gibt, so dass man mit StreetView entspannt durch die Landschaft “spazieren” kann.
So und wer Lust hat kann mir jetzt schöne Orte in die Kommentare posten =)
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