Hallo Leute.
Heute bekommt NoMule ein neues Feature: AutoTagging. Stellt euch das vor:
Ihr habt euch dieses Mp3-File von YouTube runtergeladen und wollt es auf euren iPod (oder anderen Mediaplayer) packen. Das Problem ist - die Mp3-Datei hat absolut keine Metadaten und ihr müsst alles (wie Bandname, Songtitel, Songtext, …) selber hinzufügen.
Doof oder? Das hab ich mir zumindest gedacht und deswegen AutoTag entwickelt. Daher ist es jetzt so, dass die Metainformationen automatisch hinzugefügt werden wenn ein Mp3 heruntergeladen wurde und es entsprechend benannt wurde (z.B. The_Smiths-Panic.mp3 für Panic von The Smiths). Dazu gehören:
- Name des Autors
- Name des Songs
- Name des Albums
- Album Cover als JPG
- Der Songtext(!!)
Dadurch bleibt wenig für euch zu tun - packt das File einfach auf euren Mp3/4-Player.
Btw: Es wird bald ein Handbuch für NoMule geben. Es gibt jetzt auch ein Handbuch für NoMule als PDF.
April 9, 2008
Zu allererstmal: Ich bin kein Netzwerk-Professional, sondern berichte nur über ein Phänomen das mir aufgefallen ist und was mir da spontan für Nutzungsmöglichkeiten einfallen.
Es geht um folgendes - letztes Semester saß ich so in der Vorlesung und ratet mal - mir war langweilig. Was macht man also so wenn einem langweilig ist, aber man kein Internet hat (das gibts nämlich an unserer Hochschule bis auf einen Internetraum generell nicht *frown) und man auch keine tollen Spiele zur Hand hat? Na klar man schmeißt seinen Netzwerk-Sniffer an (in dem Falle Wireshark) und schaut mal was so über die Luft geht.
Über die Luft war in dem Falle ein Ad-Hoc-WLAN ohne Gateway zum Internet. Und da sah ich so die Pakete durchlaufen - unter anderem immer wieder NetBIOS-NameService-Requests. NetBIOS ist ein Netzwerkdienst der es Netzwerkteilnehmern unter Anderem erlaubt Netzwerkdienste mit einem Namen zu announcen. Um den Namen aufzulösen wird dann der NetBIOS-NameService (unter Windows als WINS bekannt) benutzt.
Was ich nun sah war aber, dass Anfragen die normalerweise an einen DNS gehen würden (also z.B. wer ist www.google.de) hier über den NetBIOS-Nameservice über das ganze Netzwerk gepustet wurden. Das heißt, dass jeder (der ein Wireshark bedienen kann) sehen konnte wer versucht welche Server anzusprechen. Ich konnte das zunächst garnicht glauben und bat einen Kommilitonen doch mal bitte Google aufzurufen und siehe da - NetBIOS Request an Google von seiner IP.
So - das ganze funktioniert allerdings nur wenn im aktuellen Netzwerk kein Gateway zum Internet verfügbar ist. Es ist wahrscheinlich einfach eine Fallbacklösung zum normalen DNS. Trotzdem sollte man sich darüber bewusst sein - denn das ganze kann wenn man mal weiterdenkt peinliche Auswirkungen haben.
Ich kann mir da zum Beispiel folgendes Szenario vorstellen - man weiß nicht dass es in dem WLAN kein Internetgateway gibt und macht seinen Browser auf und sagt - ja ich will meine Sessions fortsetzen. Nun hat man aber letztes mal irgendwelche Seiten angesurft die nicht jeden was angeht (k.A. - irgendwas mit porn zum Beispiel). Das wüsste nun jeder der den Netzwerktraffic mitsnifft, denn es ist auch klar von welcher IP-Adresse (bzw da ich das ganze in Windowsnetzwerken beobachtet habe auch von welchem Windowsrechner) der Request ausging.
Also - have fun with NetBIOS 
April 9, 2008