Archive for Februar 2008
Flickr Feeds
Im WordPress kann man wie ich gerade mitbekommen habe Flickr Fotos anzeigen lassen, indem man einen RSS-Feed von Flickr angibt. Wenn ich es schaffe und daran denke, werde ich in Zukunft in schöner Regelmäßigkeit neue Feeds mit interessanten oder schönen Fotos an den Blog ranpappen werde.Angefangen wird mit dem Standard-Welpenfeed, nur dass meine Welpen Degus sind
Sehr süße Tiere übrigens.
Add comment Februar 27, 2008
Bundesverfassungsgericht trifft Entscheidung zur Online-Durchsuchung
In den letzten Minuten hat sich das Bundesverfassungsgericht zusammengesetzt und die Entscheidung zum Thema Online-Durchsuchung verkündet.
Zunächst wurde verkündet, dass das Gesetz zur Onlinedurchsuchung in Nord-Rhein-Westfalen nicht rechtens ist. Gegen das Gesetz wurde zuvor eine Verfassungsklage eingereicht, der hiermit statt gegeben wurde.
Weiterhin wurde (allgemein gesprochen) festgestellt, dass im Einzugsbereich des Grundgesetzes Online-Durchsuchungen nur in sehr seltenen und dringenden Fällen und nur nach Genehmigung eines Richters möglich sind.
Die entscheidende Neuerung des Urteils ist aber die Schaffung eines neuen Grundrechtes. Hans-Jürgen Papier (Präsident des BVVG) formulierte ein “Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme.” Angriffe gegen dieses Grundrecht müssen auf verfassungsrechtlichen Grundlagen beruhen, dürfen also bisherige bestehende Grundrechte nicht verletzen.
Ich habe das Urteil gerade (eigentlich nur zufällig) auf Phoenix gesehen und mich gefragt, inwiefern das Urteil auch auf die Vorratsdatenspeicherung anzuwenden ist. Denn im Urteil wurde bspw. nicht nur von der Speicherung von Inhalten von Kommunikation gesprochen, sondern auch über die Speicherung der Umstände der Kommunikation. Und genau das letztere findet ja im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung statt, wobei bspw. der Standort des Anrufenden (bei Kommunikation mit dem Handy) und die Telefonnummer des Angerufenen (immer) abgespeichert werden.
Add comment Februar 27, 2008
Stereoskopie
… oder auch ‘Das mit 3D und so’. Nachdem wir letzte Wochenende im IMAX 3D am Potsdamer Platz in Berlin waren und uns in einem 3D-Film die Tiefsee angeschaut haben hat mich doch die Technik und der ganze Kram der hinter dem 3D steht interessiert.
Zuerst mal wird man feststellen, dass es 3D-Filme schon sehr lange gibt, nämlich schon seit den 50er Jahren. Damals sollte das wohl das Killerfeature vom Kino werden, damit die Leute nicht nur Fernsehen sondern ab und zu auch mal wieder im Kino vorbeischauen.
Kommt man von der Geschichte weg, beginnt man sich doch zu fragen, wie das ganze eigentlich funktioniert.Das Prinzip ist eigentlich relativ einfach. Man muss dafür wissen, dass wir 3dimensional sehen können, weil wir zwei Augen haben. Unsere beiden Augen nehmen unterschiedliche Bilder wahr. Das rechte Auge sieht das gleiche Bild wie das linke, nur eben um den Augenabstand verschoben. Daran ist das Gehirn gewöhnt und damit kann es 3D machen.Genau diese Fähigkeit des Gehirns nutzt man nun bei der Stereoskopie (also bei 3D-Bildern und -Filmen) aus. Es geht also darum zwei Bilder in einem Bild abzubilden und diese beiden Bilder später wieder zu trennen und dem jeweiligen Auge zu präsentieren. Für diese beiden Bilder muss gewährleistet sein, dass sie das gleiche zeigen und nur Augenabstand im Motiv haben.Um nun diese zwei Bilder in eines zu bringen und später wieder auseinander zu bringen gibt es verschiedene Techniken.
Zum einen gibt es Farbfilter (Anaglyphen). Das kennt man von diesen Brillen, die früher ab und zu mal den TV-Zeitschriften beilagen wenn es wieder 3D-Dino-Filme im TV gab. Das eine Auge wurde mit einer roten Folie überdeckt, das andere mit einer grünen. Sinn und Zweck war mit der roten Folie den Rotanteil auszulöschen und mit der Grünfolie den Grünanteil, so dass jedes Auge nur ein Bild hatte und diese erschienen dann 3D.
Ein anderer Ansatz geht über die Polarisation. Farbe ist ja im Prinzip Licht mit einer bestimmten Wellenlänge. Und Licht sind schwingende Photonen. Nun können Photonen entweder längs oder quer schwingen. Und genau das nennt man Polarisation. Für 3D-Filme, die Polarisation nutzen würde zum Beispiel das Bild für das linke Auge von längs schwingenden Photonen gesendet werden und das rechte von quer schwingenden Photonen. Hat man dann eine Brille mit Polarisationsfilter auf, so filtert das linke glas die querschwingenden Photonen, die ja für das rechte Auge sind, aus und das rechte macht das umgekehrte.
Vielleicht zum Schluss noch zu der Frage, wie man selbst 3D-Fotos machen kann. Kurzgefasst man macht 2 Fotos vom selben Motiv, vorzugsweise sogar zeitgleich. Wichtig ist dass die beiden Fotos um ca. 6,5cm horizontal versetzt sind, aber auf der gleichen Höhe entstehen. Dann legt man noch den Filter seiner wahl über das Foto für das linke Auge und für das rechte Auge und überlagert die beiden Bilder dann. Nun kann jeder mit der entsprechenden Brille dein 3D-Foto betrachten.
Hf ![]()
Add comment Februar 26, 2008
Hackers - aren’t those the bad guys?!
In Kürze - “No they’re not!”.
Ein Kommentar von einem früheren Mitschüler vom Gymi, der mittlerweise Geoinformatik studiert zu einem Buch, indem es kurz auch um Hacker ging, brachte mich zum nachdenken und ich denke dass man darüber einmal ein wenig schreiben sollte.
Letztendlich ist es ja leider so, dass der Begriff Hacker in der Öffentlichkeit negativ belegt ist. Allgemein stellt man sich darunter böse Jungs im Panzerknackerkostüm vor, die in Kellern sitzen und I-Love-You-Viren(lang lang ist’s her) verschicken. Das entspricht jedoch keinesfalls der Selbstwahrnehmung derer, die sich als Hacker bezeichnen. Auch ich würde mich so bezeichnen, denn Hacker sind im eigentlichen Sinne Menschen, die sich einem Thema welches meist technisch ist enthusiastisch widmen. So ist eigentlich jeder Informatikstudent, der in seinem Thema tief und mit Leidenschaft drin ist ein Hacker. Btw: Der Begriff wird im deutschen unter Hackern meist auch deutsch ausgesprochen.
Das was die Öffentlichkeit unter dem Begriff versteht sind eigentlich Cracker. Das sind Leute die ihr Wissen für kriminelle oder allgemein schlechte (ja ich weiß - ich mag Pauschalisierungen auch nicht, aber mir fällt spontan kein anderes Wort hier ein) Zwecke nutzen.
Ein wichtiger Bestandteil des Mindsets eines jeden Hackers ist die Hackerethik. Sie besagt, dass es einem jeden Hacker ein Bedürfnis sein sollte sein erlangtes Wissen zu dokumentieren und verfügbar machen. Damit beschreibt der Begriff schon fast eine Erweiterung des OpenSource-Gedanken auf jegliches Wissen. An dieser Stelle sei auch auf den Post zum Vortrag von Richard Stallman verwiesen.
Ich hoffe, dass nun klar ist warum Hacker nicht die “Bad Guys” sind ![]()
Add comment Februar 24, 2008
Richard Stallman in Berlin
Heute war ich zusammen mit meiner Freundin beim Vortrag von Richard Stallman, dem Gründer des GNU Projekts im media center Atrium. Auch wenn freie Software mehr wie freie Rede als wie Freibier gemeint ist, war der Eintritt prinzipiell kostenlos - allerdings wurde um eine Spende von 5 Euro gebeten.
Irgendwann so gegen 19:30 kam er dann auch auf die Bühne und fing an zu erzählen, warum freie Software gut und alles andere böse und unmoralisch ist und warum Steve Jobs und Bill Gates in den Knast gehören (Seiner Meinung nach). Man mag nun seine Meinung in aller Radikalität teilen oder nicht - ich habe für mich festgestellt, dass manches was er sagt wirklich Sinn macht, wenn man die Betrachtung von Software auf eine nicht technische und nicht wirtschaftliche Ebene herunterbricht, sondern sie als Wissen ansieht.
Nach dem Ende seines Vortrages kam dann der lustige Teil, als er den geschätzten 50-100 Zuhörern sein Alter Ego präsentierte. Der Mann nennt sich selbst den “Heiligen IGNUcius” von der Kirche Emacs und trägt eine alte Festplatte, die jetzt ein Heiligenschein ist auf dem Kopf. Um seiner Kirche beizutreten muss man laut ihm nichts tun außer 3 Mal zu sagen:
“There is no system but GNU, and Linux is one of its kernels.”
Sehr merkwürdig - aber zeitweise doch recht unterhaltsam.
3 comments Februar 18, 2008
The Cure in Berlin
Gestern war ich mal wieder auf einem Konzert undzwar bei The Cure im Velodrom in Berlin. Wir kamen so gegen 20:00 an und waren 20:15 in der Halle, so dass wir von der Vorband nichts mitbekommen haben - es hat sich aber von der Garderobe aus ganz gut angehört.
Gegen 20:30 kamen dann nachdem eine Zeitlang Meeresrauschen und Delphingeräusche eingespielt wurden (was auch immer das sollte) The Cure auf die Bühne. Am Anfang spielten sie einige ihrer neueren Lieder (die ich leider nicht kannte). Stück für Stück war eine Steigerung zu spüren, so dass spätestens ab der Mitte keiner mehr ruhig stehen bleiben konnte (zumindest in der Halle - Es gab ja auch Sitzplätze) und die meisten richtig abgingen.
Das Konzert endete nach 3.5h mit der Zugabe von der Zugabe von der Zugabe (soll heißen sie haben 3 Zugaben gespielt) um circa 00:06. Ich persönlich war danach einfach nur fertig und habe mich gefragt wie die Band das geschafft hat so eine Leistung über dreieinhalb Stundne zu bringen.
Zusammenfassed kann ich sagen, dass ich echt begeistert war. Zumal ich vor wenigen Wochen auf dem Konzert der Babyshambles in der Columbiahalle war, wo es eng und stickig war und man sich nicht bewegen konnte. Das war hier vollkommen anders. In der Halle war vernünftig Platz und man hatte (wahrscheinlich dadurch dass das Publikum doch etwas älter ist
) auch nicht ständig einen Ellenbogen in der Rippe. Vielleicht zum Schluss noch eine kleine Auswahl der Songs, die sie gespielt haben (und die ich kannte)
- Boys don’t cry
- Why can’t I be You (da gings richtig ab)
- Pictures of You (auch als Livevideo direkt von Konzert)
- Lullaby
- Lovesong
- Close to me
So - mal als kleines Updates die Videos die es vom Konzert schon bei YouTube gibt:
3 comments Februar 17, 2008
Gleitkommazahlen (IEEE754) und von Neumann
SFRA (Struktur und Funktion von Rechenanlagen) - so heißt das Fach für das ich momentan mächtig am Lernen bin. Da lernt man so hm - eigtl alles was irgendwie damit zu tun hat wie so ein Rechner nun von innen ausschaut, was da so dranhängt. Naja und überhaupt.
Da unser Prof eine etwas eigene Art hat Inhalte rüberzubringen (so Folien mit nur Text und viel Text und in A4 hochkant und vollanalog und und und…) , musste ich mir auch meine eigene Art aneignen die sachen zu verstehen. Letzendlich passiert das meistens so, dass ich mir Inhalte veranschauliche indem ich sie selbst nochmal aufschreibe.
Warum erzähl ich das? Weil ich das jetz für ein paar Sachen schon getan habe. Konkret handelt es sich dabei zum einen um den Befehlsablauf in von Neumann Rechnern (schematisch) und um die Darstellung und das Rechnen von Gleitkommazahlen.
Beim von Neumann Rechner wird der typische Ablauf in einem Blockschaltbild mit allen Registern und Einheiten, die so eine v.Neumann-CPU (laut unserem Prof zumindest^^) hat dargestellt.
Bei den Gleitkommazahlen nach IEEE754 geht es bis jetzt darum, wie diese Zahlen dargestellt werden, wie man die als Mensch in diese Darstellung umwandeln kann und wie man damit addiert und subtrahiert. Division und Multiplikation wird später kommen.
Links:
1 comment Februar 13, 2008
Gruselige Zukunft - aus Datenschutzsicht
Vor Kurzem hab ich auf dem rbb eine Sendung (Planet Wissen) gesehen wo es u.A. um das intelligente Haus der Zukunft am Beispiel des sog. “inHaus“es ging.
Und da waren so Sachen dabei, die fand ich schon irgendwie gruselig. Das fing schon beim Reinkommen in das Haus an. Denn das ging mit Fingerabdruck. Ich glaub das Thema Fingerabdrücke als alleiniges Sicherheitsfeature und die breite Benutzung dessen wurde hinreichend diskutiert. Wer sich darüber interessiert kann sich mal den Edekahack anschauen bzw. auch die Diskussion über die Praktikabilität von Fingerabdrücken in Personaldokumenten wie Reisepässen.
Man hat es selbst im Film gesehen, dass der Fingerabdruckleser nicht so wirklich das tat was er sollte. Aber damit fing der Grusel erst an - richtig böse wurde es dann als die Systeme im Haus gezeigt wurden. Da waren Computer installiert die so wirklich alle Daten über dein tägliches Leben gesammelt haben. Das ging vom Füllstand des Kühlschranks und des Medizinschränkchens bis hin zu der Frage wie du nachts geschlafen hast. Und das wurde alles aufgezeichnet. Von Rechnern die am Internet hingen. Klar - wie soll man sonst den Kühlschrankinhalt nachbestellen? Sicher die Rechner hingen hinter ner Firewall, aber wenn man die einmal entschärft hat dann is Polen offen. Es gab faktisch keine physische Trennung wirklich privater Daten von öffentlichen Netzen. Wunderbar
Zum Schluss ging es soweit, dass man den Techniker der seine Systeme wartet wenn man selbst nicht zu Hause ist übers Handy ins Haus lassen kann. Der Stream von der Cam am Hauseingang wird einem wenn er klingelt aufs Handy gesendet und dann lässt man denjenigen rein.
Naja - die Zwecke für die die Daten eigentlich genutzt wurden mögen ja ganz toll sein. So nicht mehr täglich einkaufen gehen und so. Aber an der Umsetzung und am Datenschutzgedanken hats da aber irgendwie noch erheblich gemangelt. Leider ..
Add comment Februar 7, 2008
no more SA6045 - its an ipod now
Es hat mir gereicht. Gestern wollte ich meinen Ex-MP3player Philips SA6045 über USB aufladen und es ist mal wieder das passiert was schon so oft passiert ist. Das Gerät hat “vergessen” was er für Musik drauf hat. Soll heißen alle Alben hießen “Unknown” und alle Songs “WMPInfo”. Normalerweise hilft da nur Player formatieren und Musik neu drauf.
Das wollte ich mir dann doch nicht schon wieder geben und hab mich entschieden das Ding zurückzugeben und mir stattdessen bei Saturn (für 20Eur mehr) nen iPod nano (mit 4GB) zu holen. Und ich muss sagen - es hat sich gelohnt.
Ich hab das Ding zwar noch nich so wirklich mit Linux zum funzen gebracht aber mit iTunes ging es wenigstens unter Windows. Aber ich muss sagen - das UI und die Integration mit iTunes begeistert mich. Und nein - ich habe keinen iTunes-Store account und den will ich auch nicht.
Was mich vor Allem begeistert, ist dass ich festlegen kann bei welchen Songs er sich die Position individuell pro Song merken soll, dass er das bei Podcasts automatisch macht und die Möglichkeit wirklich schnell zu einer Position in Songs / Podcasts und Videos (!) zu scrollen.
Ich muss sagen das hat sich echt gelohnt. Wenn jetzt noch einer von euch ne gute Übersicht hat wie ich alle Funktionen (Podcasts, Mp3s, Videos, Photos) unter Linux nutzen kann wär das prima.
Add comment Februar 2, 2008







