Philips SA6045/02

Januar 5, 2008

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zurück. Heute mit einem Thema, was mich schon eine längere Zeit beschäftigt. Es geht um den mobilen Audio/Videoplayer Philips SA6045 (den ich hab und mit dem ich Spaß und Probleme hab) und eigtl um alle SA60xx-Geräte, denn sie sind mehr oder weniger alle baugleich, sieht man vom Parameter der Speichergröße ab.

Vielleicht erstmal ein paar generelle Hardwaredaten zu dem Gerät:

  • 4GB NAND-Flash Speicher
  • 2.2″ Display mit 320×240px Auflösung und 65K Farben
  • Aufladen über USB
  • 60Hz - 18KHz Frequenz

Die grundsätzlichen Features sind Audioplayback, Videoplayback, Photos, Radio und Aufnahme. Enthalten ist ein Equalizer mit vorbelegten Profilen und einem benutzerdefinierten Profil (!!). Zu den Features vllt noch folgende Daten

  • Audioplayback:
    • Mp3 (8-320kbps CBR, VBR, 8-48KHz Samplerates), ID3-Tags sind supported
    • WMA (5-320kbp, 8-48KHz Samplerates), DRM ist supported
  • Audioaufnahme in WAV(mono)
  • Radio: FM mit Profilen für Europa, Asien und Amerika; 10 Speicherplätze; Automatischer Sendersuchlauf
  • Videoplayback: WMV9 mit bis zu 384kbps, 320×240px, 30fps; DRM ist supported
  • Photos: JPEG mit Slideshows

Weitere Features und eine kleine Präsentation findet man bei CNET.

Soweit so gut. Neben den Vorteilen, hat der Player jedoch auch einige Nachteile, die sich hauptsächlich daraus ergeben, dass er nur über den Windows Media Player unter Windows bestückbar ist.

Daraus ergibt sich, dass man ein originales Windows >= XP besitzen muss. Unter Linux wird das Gerät garnicht erkannt. Es sollte sich als Mass-Storage-Device registrieren. Das tut es aber nicht. Dazu habe ich schon einen Bugreport eingereicht. Eventuell ändert sich daran also etwas in den nächsten Kernelreleases.

Falls das Gerät irgendwann unter Linux erkannt wird existiert immernoch das Problem, dass das Aufspielen von Daten über MTP funktioniert und das gerät intern eine SQLite-Datenbank mit den Informationen über die Titel führt, die normalerweise über den Windows Media Player geupdated wird. Das müsste unter Linux eine Software übernehmen.

Fazit also: Wenn man hauptsächlich Windows benutzt (und dieses Legal besitzt, also einen WGA-Test besteht) ist das Gerät sehr empfehlenswert und für um die 100-150€ für die Features auch erschwinglich. Ist man nicht in dieser Lage muss man sich überlegen, ob es einem das wert ist jedes mal sein Windows hochzufahren oder ob man sich lieber weiter umschaut.

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